Eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landessportbund Brandenburg e.V. und der
Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg haben LSB-Vizepräsident Hans-Dietrich Fiebig und
KV-Vorstandsmitglied Dr. Edeltraud Milz anlässlich des deutschlandweiten Tages der Prävention
in der Prignitzstadt Wittenberge unterzeichnet.
Der Landessportbund Brandenburg bemüht sich seit seiner Gründung, den Wünschen der
Bürgerinnen und Bürger nach gesundheitsbetonter Bewegung nachzukommen. Mit dem Vereinssport
und den Sport- und Gesundheitszentren hat der Landessportbund in den zurückliegenden Jahren vor
Ort Grundstrukturen für präventive Sportangebote geschaffen und ist dabei, diese unter dem
Blickwinkel der Qualitätssicherung systematisch weiterzuentwickeln. In zahlreichen
Sportvereinen gibt es bereits Angebote mit präventiver Zielsetzung. Flächendeckend leisten
die Vereine aktive Gesundheitsförderung für Kindergartenkinder und Schüler, für ältere Menschen,
die weiter rüstig und mobil bleiben wollen, und natürlich auch für all jene, die fit und aktiv sein
wollen, um im Arbeitsprozess ihren Mann zu stehen. Damit bietet sich der Vereinssport als wichtiger
potentieller Partner für das Gesundheitssystem vor Ort an. Die Prignitz ist dabei eine jener Regionen,
die sich mit Initiativen wie „richtig-fit Stadtprogramme“ oder „Gesunde Stadt“ schon sehr intensiv
mit der Verbindung von Sport und Prävention befasst haben.
Prävention gewinnt im öffentlichen Gesundheitswesen wieder an Bedeutung. Fast automatisch ergibt
sich dabei die Verbindung zum Sport, die durch den Kooperationsvertrag mit der Kassenärztlichen
Vereinigung bewusster, intensiver und systematischer gestaltet werden soll.
Mit gezielten Programmen und öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten wollen Kassenärztliche Vereinigung
und Landessportbund gemeinsam noch mehr Bürgerinnen und Bürger zu einem gesunden und aktiven Leben bewegen.
Die Kooperation will zu diesem Zweck auch Ärzte und Sportvereine einander näher bringen.
Die gemeinsame Vision von Sport und kassenärztlicher Vereinigung lautet: Beginnend in der Prignitz
und später flächendeckend im gesamten Land Brandenburg 25% der Bevölkerung mit den gemeinsamen
Programmen zu erreichen. Bei effektiver Nutzung der vorhandenen Vereinsstrukturen und der
Angebote von Vertragsärzten, unter Einbeziehung und Vernetzung bereits bestehender Projekte wie:
„Kooperation Sportverein/Schule“ oder „Gütesiegel Sport PRO Gesundheit“ ist dies realistisch.
Erste direkte Nutznießer der Kooperation sind die Übungsleiter aus Prignitzer Sportvereinen:
Sie konnten direkt von der öffentlichen Vertragsunterzeichnung detaillierte Stundentafeln für
präventive Sportangebote mit in ihre Vereine nehmen.
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