Sport - Festival des Sports

Festival des Sports in Cottbus: 20.000 machten mit
Vom 19. bis 21. Mai erlebte Cottbus anlässlich seines 850-jährigen Stadtjubiläums ein begeisterndes Festival des Sports.

Schon beim Schulsportfestival am Freitag blieben Passanten neugierig stehen, kamen Mütter mit ihren zappeligen Kindern nicht an Hüpfburgen und Kletterwänden vorbei. Kita-Staffeln, Volleyballturnier und Radparcours sorgten für Zulauf, und vor der Stadthalle spielten erst die Grundschulen und am Abend die Großen mit Feuereifer auf vier Courts gleichzeitig Straßenfußball um den LBS-Cup der Brandenburgischen Sportjugend, während auf der Spree Gymnasiasten der Region ihren Spaß beim ganztätigen Drachenbootrennen hatten. Der Sonnabend begann mit Ruderergometer und Eiskletterberg, Schießen, Bobanschubbahn und Inline-Parcours. Schmink- und Bastelstände waren ebenso gut besucht wie die Vorführungen der SCC-Turner oder ein Boxturnier. Die Kids übten bei „Kinder stark machen“ Jonglieren und Balancieren. Bob-Olympiasiegerin Sandra Kiriasis gab Autogramme, und am Nachtmittag folgte der Cottbuser City-Lauf mit mehr als 1000 Startern vom Bambini bis zur Firmenstaffel. Emotionaler Höhepunkt aber war die feierliche Einweihung des „Wegs des Ruhms“ am Abend: Mitten in der Stadt, vor dem Rathaus, wurden am Tag der DOSB-Gründung 43 Medaillons in das Pflaster eingelassen - eine für jede Cottbuser Olympiamedaille aus 104 Jahren olympischer Geschichte. Am Festivalsonntag war halb Cottbus in Bewegung - beim 1. Inline-Halbmarathon, am Tischtennismobil, bei Skate-Contest, Streetball, Unihoc oder im Go-Kart. Hoch hinaus ging es an Kletterwand und Eiskletterberg, bei Akrobungee und im riesigen Klettergarten der Sportjugend. Auf der Bühne wechselten sich die Sportschau des Landessportbundes, Cottbuser Kampfsportvereine und frisch einstudierte Shownummern von „Kinder stark machen“ ab. Liebevoll zusammengestellte Preise sorgten bei der abschließenden Festivalverlosung noch einmal für viel Freude und Hallo, zumal Fortuna auch einige der zahllosen Helfer und Organisatoren „belohnte“.