Presseerklärung
des Landessportbundes Brandenburg
zur Absage des Testspiels von Energie Cottbus in Storkow (02.07.2009)
Brandenburger Sportvereine sind mit vielfältigen Aktionen an der Entwicklung eines toleranten Brandenburgs beteiligt. Nicht nur in Projekten werden Akzeptanz und das Miteinander verwirklicht und undemokratisches Verhalten bekämpft. Vielmehr werden im täglichen Umgang im Training oder Wettkampf Fairness und Toleranz gelebt.
Auch Energie Cottbus hat sich vielfältig daran beteiligt, so im Rahmen des Spieltages für Toleranz oder bei der Aktion „Rote Karte gegen Rassismus“.
„Bei zu treffenden Entscheidungen gibt es Situationen, wo man nicht immer übereinstimmt. Wir leben in einer Demokratie, da sind autonome Entscheidungen täglich zu fällen. In Storkow ist die Situation für Energie sehr zwiespältig. Zum einen könnten Rechte in Energietrikots das Bild prägen und zum anderen wird man bei einem Rückzug als „kreuzlos“ bezeichnet. Eine genehmigte Sportveranstaltung und eine genehmigte NPD-Demo passen einfach nicht zusammen“, erklärte Hans-Dietrich Fiebig, Präsident des Landessportbundes.
„Energie hat sich in diesem Fall so festgelegt, wie wir es uns nicht gewünscht haben. Ich möchte mich bei all denen bedanken, die an diesem Tag dafür sorgen werden, dass der NPD nicht das Feld überlassen wird“, so Fiebig.