Adlerorden für verdiente Trainer (15.06.2009)
Anlässlich des brandenburgischen Verfassungstages hat Ministerpräsident Matthias Platzeck zum fünften Mal den Verdienstorden des Landes an Bürgerinnen und Bürger überreicht. Unter den Geehrten waren mit Rolf-Dieter Amend und Hildegard Petter auch zwei Vertreter des brandenburgischen Sports.
Bei der Zeremonie am 12. Juni in der Potsdamer Staatskanzlei betonte Platzeck: „Die Geehrten haben mit großer Tatkraft und Durchhaltevermögen ihren Teil dazu beigetragen, Brandenburg in all seiner gesellschaftlichen, kulturellen und landschaftlichen Vielfalt lebenswert und lebendig zu machen..“ Die Ausgezeichneten stünden stellvertretend für die Vielen im Land, die Tag für Tag Ähnliches leisten.. „Die Verdienstorden sind ein Spiegel des aktiven Bürgerlebens in Brandenburg..“
Kanu-Weltklassetrainer Rolf-Dieter Amend war einer der 13 Ausgezeichneten. Der einstige Weltmeister und Olympiasieger wurde 2008 vom Deutschen Olympischen Sportbund zu „Deutschlands Trainer des Jahres“ gekürt. Als Bundestrainer der „Kajak-Herren“ führte er viele Sportler zu internationalem Ruhm. Neun Olympiasiege und zahlreiche Europa- und Weltmeistertitel kann der Potsdamer Trainer auf seinem „Konto“ verbuchen.
Auch Hildegard Petter ist eine überaus engagierte und bewährte Trainerin. Seit einem halben Jahrhundert engagiert sich die Gubenerin vor allem im Nachwuchsleistungssport. Beim heutigen SV Chemie 1990 Guben hat sie jahrzehntelang Mädchen und Jungen für die Leichathletik begeistert. Mit ganzer Kraft setzt sich Hildegard Petter für die Aufrechterhaltung des Landesstützpunktes in Guben ein. Mit ihren fast 80 Jahren ist sie auch selbst noch sportlich aktiv und so ein doppeltes Vorbild für die Jugend.