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Sportförderung, Gewalt gegen Frauen oder Probleme im Brandenburger Schulsport waren nur einige Themen der traditionellen Weiterbildungsveranstaltung, die der Landesausschuss „Mädchen und Frauen im Sport“ am 4. April in Beeskow abhielt. Die Beteiligung war mit fast 50 Frauen und auch einigen Männern überaus gut. Und der allgemeine Tenor lautete: „Das hat uns viel gegeben, wir konnten eine Menge lernen“.
Anfangs hatte der Finanz-Referatsleiter des LSB Frank Krause über Sportfördermöglichkeiten gesprochen, Hinweise und Tipps gegeben. Die wurden dann vor allem von Petra Wolter, der Sport-Sachbearbeiterin des Landeskreises Oder-Spree, konkretisiert. Da notierten sich die Teilnehmerinnen Telefonnummern und E-Mail-Adressen, um an zusätzliche finanzielle Mittel heranzukommen und das Sporttreiben noch besser abzusichern.
Neben der umfangreichen Theorie zeigte Anke Hellmann, Frauenreferentin im Karate-Dachverband Land Brandenburg, praktische Übungen zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, aber auch einfache Entspannungsübungen. Ihre herzerfrischenden Vorträge und Darbietungen kamen bei den Frauen sehr gut an.
Akribisch, wissenschaftlich genau war dann der Vortrag von Prof. Christa Helmke zu Schulsportfragen. Abschließend appellierte Steffi Lamers, die Vorsitzende des Landesausschusses, an alle: „Wir müssen den Sport für unsere Kinder unentbehrlich machen, sie müssen Lust an Sport und Bewegung haben, so dass sie unbedingt in unsere Sportvereine eintreten wollen.“ Eine abschließende Diskussionsrunde offenbarte, wie der Sport vor allem mit dem Nachwuchs organisiert und ausgeweitet werden kann.