Verabschiedung für Jutta Lau (06.02.2009)
In kleiner Runde verabschiedete der Landessportbund Brandenburg in dieser Woche in Potsdam Ruder-Trainerin Jutta Lau. Die Erfolgstrainerin verlässt Potsdam Richtung China, will dort eine neue Herausforderung suchen und ihre Ideen und Vorstellungen
umsetzen.
Die erfolgreichste Ruder-Trainerin der Welt war nach ihrem zweiten Olympiasieg 1980 in Moskau ins Trainerlager gewechselt, hatte seit 1991 für den Deutschen Ruderverband gearbeitet und war mit ihren Athletinnen immer ein Medaillengarant. Zuletzt hatten ihre Schützlinge in Peking mit Silber und Bronze die beiden einzigen Olympiamedaillen für den DRV geholt.
Im Inselhotel Hermannswerder dankten die Spitzen von Landessportbund und Olympiastützpunkt Brandenburg, Vertreter des Landesruderverbandes, der Stadtverwaltung, ihres Vereins und der Potsdamer Rudergesellschaft der Trainerin für ihre Arbeit und gaben ihr viele gute Wünsche mit auf den Weg. Sport-Staatssekretär Burkhard Jungkamp überbrachte Dankesworte der Landesregierung. LSB-Präsident Hans-Dietrich Fiebig würdigte das jahrzentelange Engagement und die herausragenden Ergebnisse der Erfolgstrainerin mit einer Dankesplakette, und auch der Vizepräsident des Landesruderverbandes Peter Gratz wünschte ihr viel Erfolg – die Medaillen allerdings sollten nach seiner Ansicht auch künftig lieber die Potsdamer Ruderer und Ruderinnen holen.
Dass ihr der Abschied nicht leicht fällt, musste Jutta Lau nicht extra betonen. Als ihre
Schützlinge Christiane Huth, Stephanie Schiller und Jeannine Hennicke mit ein paar Erinnerungsgags und witzigen Geschenken Danke sagten, kullerten zwischen den coolen Sprüchen bei allen vier Ruderfrauen die Tränen ...