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Ein Festival des Sports mit vielen guten Ideen und regionalen Besonderheiten bereitet Fürstenwalde für den 13. bis 15. Juni vor. Die gute sportliche Infrastruktur der Spree-Stadt wird dabei ebenso in die Waagschale geworfen wie ihre reizvolle landschaftliche Lage. Entscheidend im Wettbewerb um Deutschlands aktivste Stadt, für die Hauptsponsor Coca-Cola 100.000 Euro ausgelobt hat, wird aber sein, wie viele Einwohner und Gäste die Fürstenwalder mobilisieren können.
Hatte die Spreestadt ihren Einzug in das Finale des Wettbewerbs „Mission Olympic Gesucht: Deutschlands aktivste Stadt!“ der sportlichen Initiative von mehr als 10.000 Bürgern im vergangenen Jahr zu verdanken, so gab Bürgermeister Manfred Reim für die Festivaltage im Juni ein noch ehrgeizigeres Ziel aus: „Ich bin mir ganz sicher, dass es uns gemeinsam gelingt, 17.000 Einwohner und Gäste der Stadt Fürstenwalde in Bewegung zu bringen“, verkündete er am 1. April vor der Presse. Das wäre immerhin die Hälfte aller Fürstenwalder Einwohner.
Die Voraussetzungen dafür sind gut. Das Programm für die drei Festivaltage steht in den wesentlichen Positionen fest, vom Schul- und Kitatag am Freitag mit Straßenfußball für Toleranz, Schwimmwettbewerben auf der Spree oder Inline-Sport bis zur Sportabzeichen-Abnahme mit Unterstützung der Barmer Ersatzkasse. Am Sonnabend geht es in der Innenstadt sportlich rund, von der Spree bis zum Dom, mit Highland Games, Drachenbootregatta, der Sportschau des Landessportbundes, dem Integrationssportfest „Bewegen ist Leben“ und einem großen Festivalzug unter dem Motto „Vielfalt tut gut“. Und am Sonntag ist Familientag, mit Kinderland, Fun und Fitness, Angeboten für Senioren, Präsentationen – bis hin zur abschließenden Festivalverlosung.
Noch ist Feinschliff gefragt, werden weitere Ideen entwickelt, Vereinsangebote abgecheckt, Helfer gesucht, die Standorte für die einzelnen Aktivitäten festgelegt .. „Wer wie wir bis ins Finale gekommen ist, will natürlich auch gewinnen“, demonstriert der Bürgermeister olympischen Ehrgeiz und lässt dem sogleich Taten folgen: Gemeinsam mit jungen Radsportlern der SG Pneumant Fürstenwalde, der Vizepräsidentin des Landessportbundes Brandenburg Angelika Peter und der Projektmanagerin der Deutschen Sport Marketing Edith Bena-Dietrich legte er vor der versammelten Presse spaßeshalber einige Trainingskilometer per Fahrradergometer zurück (unser Bild). Und der Spaß wird beim Festival trotz aller Siegesambitionen an allererster Stelle stehen; dafür sorgt nicht nur die Vielfalt der Mitmachofferten, sondern auch die Tatsache, dass alle Angebote vom Eisklettern bis zum Sommerbob kostenfrei genutzt werden können.

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