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Landessportbund trauert um Petra Faderl

Der Landessportbund Brandenburg e.V. trauert um Petra Faderl, Mitglied des Präsidiums des Landessportbundes. Petra Faderl hat, wenige Wochen vor ihrem 
55. Geburtstag, am gestrigen 2. Mai ihren Kampf gegen eine lange heimtückische Krankheit verloren.

Im Dezember 1999 wurde Petra Faderl ins Präsidium des Landessportbundes Brandenburg gewählt. Über ihre Arbeit als Landtagsabgeordnete hatte sie schon seit längerem enge Kontakte zum organisierten Sport geknüpft. Im ehrenamtlichen LSB-Präsidium war die PDS-Politikerin für das Arbeitsgebiet "Mädchen und Frauen im Sport" verantwortlich und gehörte auch dem Bundesausschuss "Frauen im Sport" an. Die Sportfunktionäre auf Landes- wie auf Bundesebene erlebten sie als engagierte Kämpferin für mehr Beteiligung und mehr Einfluss von Frauen im Vereinssport; den Sportlerinnen und Übungsleiterinnen in den Vereinen stand sie mit Rat und Tat zur Seite, hörte sich ihre Probleme an und knüpfte als Vorsitzende des Landesausschusses "Mädchen und Frauen im Sport" ein breites Netzwerk sportlicher Frauenarbeit. Besonders in der Region rings um ihren Wohnort Brandenburg an der Havel engagierte sie sich auch im lokalen Sportgeschehen und war häufiger Gast bei den Sportvereinen.
Ihre Lobbyarbeit für die Mädchen und Frauen im Sport setzte Petra Faderl fort, solange es ihre Kräfte erlaubten. Ende November 2006 nahm sie auf der Mitgliederversammlung des Landessportbundes noch einmal ihren Platz im Präsidium ein. Es sollte der Abschied von ihrer großen Sportfamilie sein.

Das Präsidium des Landessportbundes Brandenburg, die LSB-Geschäftsstelle und die vielen Sportfreunde und Sportfreundinnen, mit denen Petra Faderl in all den Jahren zusammengearbeitet hat, werden sie in ehrendem Gedenken behalten.