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Die "regulären Themen" der Berichterstattung des Präsidiums zu Tätigkeit und Finanzen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung des Landessportbundes Brandenburg am 25.11. in Potsdam.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Landessieger im Wettbewerb um die "Sterne des Sports" mit Silbernen Sternen geehrt; der Sieger- die Abteilung Breitensport beim KSB Märkisch Oderland - wird Brandenburg im Januar beim Ausscheidu auf Bundesebene vertreten.
LSB-Präsident Hans-Dietrich Fiebig konnte zur Mitgliederversammlung wieder dem Sport treu verbundene Gäste begrüßen - Sportminister Holger Rupprecht, die sportpolitischen Sprecher der CDU- und der PDS-Landtagsfraktion Carola Hartfelder und Christian Görke, den Sprecher des LSB-Wirtschaftsbeirats Torsten K. Bork, den Präsidenten des LSB Berlin Peter Hanisch und die Vorsitzende des Aktionsbündnisses für den Schulsport Prof. Christa Helmke.
Sportminister Holger Rupprecht brachte in seiner Ansprache die Wertschätzung der Landespolitik für den Sport zum Ausdruck, in dem unzählige Menschen "unter Zurückstellung eigener Interessen etwas für andere Menschen machen". Er lobte das brandenburgische System des Nachwuchsleistungssports mit seinem gut funktionierenden Schule-Sport-Verbundsystem und äußerte das Ziel, den "allgemeinen" Schulsport auf ein vergleichbar gutes Niveau zu bringen wie den Leistungssport. Zum Schluss seiner Rede übergab der Minister einen Bewilligungsbescheid über 100.000 Euro für den Sportstättenbau als erste rate von geplanten 350.000 Euro für 2007.
Anschließend arbeitete die Mitgliederversammlung sachlich und konzentriert Rechenschaftsbericht, Haushaltsabschluss und neuen Haushalt durch. Dieter Schäfer vom KSB Märkisch Oderland beklagte vor allem bei der Arbeitsförderung widersprüchliche und unlogische Vorgaben und Entscheidungen seitens Politik und Verwaltung, die eine Unterstützung des Sports durch hauptamtliche Helfer be- oder sogar verhindern.
Widerspruch zu den LSB-Vorhaben äußerte nur der Märkische Turnerbund, der die bereits 2005 angekündigte Beitragserhöhung von 5,10 Euro auf 6,00 Euro pro Mitglied und Jahr als unbegründet ablehnte. Mit 217:13 Stimmen (bei 17 Enthaltungen) wurde die Beitragserhöhung jedoch klar beschlossen. Damit kann der Sport auch voll auf die im Haushalt eingeplanten höheren Fördermittel für 2007 vertrauen.