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Cottbus. Die mehr als 200 Teilnehmer der Leistungssportkonferenz des Landes Brandenburg am 11./12. November in Cottbus und das Präsidium des Landessportbundes Brandenburg haben die Aussagen des neuen DOSB-Leistungssportdirektors Bernhard Schwank zur Förderung und Bedeutung des Nachwuchsleistungssports mit großer Verwunderung registriert. Die Position des Leistungssportdirektors, der das Leistungssportkonzept des Deutschen Olympischen Sportbundes in mehreren Positionen in Frage stellt, darunter auch die Eliteschulen des Sports, steht konträr zu den Analysen des Landessportbundes Brandenburg und internationalen Studien zum langfristigen Leistungsaufbau.

Anders als Direktor Schwank sieht die Leistungssportkonferenz in international konkurrenzfähigen Leistungsvoraussetzungen im Junioren- oder U-23-Bereich die Grundlage für Spitzenleistungen im Hochleistungsbereich. Der DOSB sollte aus Brandenburger Sicht alle Kraft daran setzen, sein beschlossenes Nachwuchsleistungssportkonzept auch umzusetzen und dafür Sorge tragen, dass die Spitzensportverbände ihre Richtlinienkompetenz wahrnehmen. Die Förderung des Nachwuchsleistungssports und die Eliteschulen des Sports dagegen liegen in der Verantwortung der Länder.
Der LSB Brandenburg sieht in der Förderung des Nachwuchsleistungssportes auch weiterhin eine seiner Schwerpunktaufgaben. Dabei kommt den Eliteschulen des Sports im Leistungssportverbundsystem auch künftig eine hervorragende Rolle für die Vorbereitung internationaler Spitzenleistungen im Hochleistungsbereich zu.
Der Landessportbund Brandenburg wird auch weiterhin am Bewährten festhalten und sich in diesem Sinn um eine Qualitätsoffensive bemühen.