Sieben japanische Jugendliche waren am 26. Juli zu Gast bei der Brandenburgischen Sportjugend in Potsdam. Der Besuch ist Teil eines dreiwöchigen Aufenthalts im Rahmen des jährlichen deutsch-japanischen Simultanaustausches, der noch bis 10. August dauert. Derzeit sind 20 Gruppen aus Japan in Deutschland unterwegs. Im Gegenzug hält sich eine Gruppe Brandenburger und Berliner Jugendlicher in Japan auf.
Die jungen Menschen haben so die Möglichkeit, aus eigener Erfahrung die jeweils andere Kultur kennen zu lernen. Bei einer Visite in der Geschäftsstelle des Landessportbundes Brandenburg stellte der stellvertretende Jugendsekretär Andy Papke gemeinsam mit dem Verantwortlichen für Internationale Arbeit Guido Cools Aufgaben und Arbeitsweise der Brandenburgischen Sportjugend vor. Nach einer Abkühlung beim gemeinsamen Eisessen (entgegen allen Erwartungen leiden die japanischen Gäste genauso unter der Hitze wie wir) stand Sanssouci auf dem Programm, bevor sich die Jugendlichen bei einer Stadtführung am Nachmittag vom Holländerviertel und der Kolonie Alexandrowka überraschen ließen. Cecilienhof war schon aus historischen Gründen ein Muss für die japanische Delegation.
Die Gäste sind in den kommenden Tagen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin untergebracht. Mitglieder der dortigen Kreissportjugend betreuen und begleiten ihre japanischen Altersgefährten mit viel Engagement und Ideen. Beide Seiten sind zuversichtlich, dass der deutsch-japanische Simultanaustausch auch in den nächsten Jahren eine feste Größe in der brandenburgischen Sportlandschaft sein wird.