Eine Kooperationsvereinbarung über die Umwetzung des Handlungskonzeptes „Tolerantes Brandenburg - für eine starke und lebendige Demokratie“ unterzeichneten LSB-Präsident Hans-Dietrich Fiebig und Staatssekretär Burkhard Jungkamp am 29. Dezember in Potsdam. Sinn der Vereinbarung ist es, die Ziele des Handlungskonzeptes als zivilgesellschaftlichen Ehrenkodex im Sport und durch den Sport zur Geltung zu bringen. Mit dem Vertrag unterstützt der Landessportbund ausdrücklich die Ziele der Landesregierung im Kampf gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.
Fairness und Toleranz, Respekt vor dem Anderen und die Einhaltung fester Regeln im Umgang miteinander sind Grundlagen jeder sportlichen Betätigung - darin sind sich Staatsekretär Jungkamp und LSB-Präsident Fiebig einig. Schon heute werden diese Werte in den Ausbildungsprogrammen des Landessportbundes ebenso vermittelt wie bei zahlreichen Breitensportveranstaltungen. Insbesondere die Brandenburgische Sportjugend setzt mit ihren Aktivitäten von der Straßenfußball-WM der Schulen über „Integration durch Sport“ bis zu Anti-Gewalt-Seminaren ganz auf jugendgemäße Formen der Erziehung durch Sport., Spiel und Begegnungen.
Wie Sportvereine vor Ort in enger Zusammenarbeit mit Gemeinde, Schule und Kita Gewaltprävention betreiben, schilderte bei der Unterzeichnung Klaus-Jürgen Jahn vom MTV 1860 Altlandsberg, einer der Gemeinden im Land mit der geringsten Kinder- und Jugendkriminalität.
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v.l.n.r. Staatssekretär Burkhard Jungkamp, LSB-Präsident Hans-Dietrich Fiebig, Klaus-Jürgen Jahn vom MTV 1860 Altlandsberg