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Rund 200 Sportlehrer trafen sich am Samstag, dem 12. März, auf Einladung des Aktionsbündnisses für den Schulsport im Land Brandenburg und des Landessportbundes in Potsdam zur 5. Schulsportkonferenz. Die Thematik der Konferenz "Planen, Gestalten und Auswerten des Sportunterrichts in der Grundschule" spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Sport, Körper- und Gesundheitserziehung.
Das unterstrich auch Prof. Dr. Rüdiger Heim von der Universität Heidelberg in seinem Hauptreferat über "Möglichkeiten und Chancen der Entwicklungsförderung der Kinder durch Bewegung, Spiel und Sport im Grundschulalter", in dem er die wenig ermutigenden Ergebnisse der jüngsten nationalen Untersuchung zum Schulsport und zur Fitness unserer Kinder und Jugendlichen darlegte.
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Aktionsbündnisses, Prof. Dr. Christa Helmke, stellte Brandenburgs Bildungs-Staatssekretär Martin Gorholt eine neue Handreichung zur praktischen Umsetzung des neuen Rahmenlehrplanes Sport vor, die präzisierte Bildungsstandards für die Klassenstufen 2,4 und 6 enthält; sie wurde an alle Konferenzteilnehmer ausgegeben.
Viel Resonanz bei den Sportlehrerinnen und Sportlehrern fanden die Ausführungen von Landessportbund-Präsident Hans-Dietrich Fiebig. Er mahnte die Einheit von Bildung und Erziehung im Schulsport an, ermutigte die Lehrer, Forderungen zu stellen und durchzusetzen und unterstrich die Notwendigkeit von Fachlehrern für Sport auch in der Grundschule.
Anschließend wurden in neun Workshops praxisbezogene Konzepte zur Planung, Gestaltung und Auswertung des Sportunterrichts vorgestellt und von den Pädagogen diskutiert.
Die Ergebnisse der Schulsportkonferenz werden in einer Dokumentation zusammengefasst. Diese kann beim Landessportbund Brandenburg unter Tel. 0331/97198/49 bestellt werden.