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Der Goldene Plan Ost muss trotz der angespannten Haushaltssituation unbedingt im Haushaltsjahr 2004 und darüber hinaus weitergeführt werden. Anderenfalls wird die große Lücke bei Anzahl und Zustand der Sportstätten zwischen Brandenburg und den "alten" Bundesländern zementiert, und der Sport in Brandenburg wird langfristig seiner wichtigen sozialen und kulturellen Funktion nur unzureichend gerecht werden können. Diese Forderung des brandenburgischen Sports erneuerte das Präsidium des Landessportbundes Brandenburg in einem Schreiben, das es von seiner Klausurtagung am vergangenen Wochenende in Lindow aus an Bundesinnenminister Otto Schily, an SPD-Generalsekretär Franz Müntefering und an den Haushaltsausschuss des Bundestages richtete. Das LSB-Präsidium bekräftigt damit gleichlautende Aktivitäten von DSB-Präsident Manfred von Richthofen sowie einer Gruppe von Bundestagsabgeordneten um den Brandenburger Peter Danckert. Seit der Einführung des Goldenen Plans Ost im Jahr 1999 flossen 9,3 Millionen Euro Fördermittel des Bundes nach Brandenburg. Das Land legte die gleiche Summe als Kofinanzierung hinzu, und die Vereine mit ihren Partnern schafften durch Selbsthilfe nochmals eine Investitionssumme von rund 15 Millionen Euro. Da in Brandenburg ausschließlich der vereinseigene Sportstättenbau vom Programm profitierte, haben sich durch die in Verbindung von Förderung und freiwilligem Engagement insgesamt eingesetzten rund 33 Millionen Euro die Bedingungen in mehr als 140 Vereinen grundlegend verbessert. Notwendig wäre in Brandenburg allerdings eine Investitionssumme von rund 2 Milliarden Euro. |